Der Säure-Basen-Haushalt

Unausgewogene Ernährung und ihr Einfluss auf den Stoffwechsel

Unsere heutige Gesellschaft lebt sehr schnelllebig. Leider leidet auch die tägliche Ernährung darunter. Hier mal einen Kaffee, da mal eine Pizza und dort ein Stück Kuchen. Wer sich dauerhaft so ernährt, den kneifen nicht nur die Hosen, auch der Stoffwechsel leidet sehr unter der Ernährung. Diese o.g. Speisen gehören zu den säure bildenden Speisen. Wer tagein und tagaus zu viele säurebildende Speisen zu sich nimmt, der produziert einen Säureüberschuss im Körper.

Folgen der oben genannten Ernährungsweise können sein: Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Allergien, Hormonstörungen, Darmerkrankungen, eine schlechte Verdauung, unreine Haut und eine hohe Infektanfälligkeit. Durch unsere im Volksmunde „normale Ernährung“ werden zu viele Säuren im Körper gebildet. Unsere Organe (Nieren, Darm, Lunge, Haut) auf können aber nur begrenzt die Säuren abbauen. Der Rest des Überschusses an Säuren setzt sich im Bindegewebe ab und stört die Stoffwechselfunktionen. Säurebildner zerstören auch die wichtigen Mineralien, die unser Körper benötigt. Wenn wir versuchen auf Dauer unseren Körper zu 80 % mit basischen Lebersmitteln (Gemüse, Obst, Wasser, Kräuter) zu ernähren und nur zu 20% von Säurebildnern, dann werden wir von den lästigen Symptomen, die ich genannt habe, weitestgehend befreit.

Säurebildende Nahrungsmittel

Folgende Nahrungsmittel, die wir nur in geringen Mengen oder am besten gar nicht zu uns nehmen sollten, liste ich nun unten auf:

– Fleisch, Wurst
– Fisch
– Milch, Milchprodukte
– alle Käsearten
– Zucker
– alle Süssigkeiten, Eis
– Kuchen, Honig
– Spargel, Rosenkohl
– alle Nüsse ausser Mandeln und frische Wallnüsse
– Fertiggerichte, Weissmehlprodukte
– Kaffee, Schwarztee- Früchtetee
– Limonaden
– Alkohol

Faktoren um Gesund zu bleiben

Außer das die Säurebildner uns übersäuern, machen sie uns zusätzlich auch noch Dick. Ausser der Ernährung spielen natürlich auch noch andere Faktoren eine wesentliche Rolle um unseren Körper gesund zu halten. Diese wären:

– ausreichend Bewegung
– wenig Stress
– einen gleichbleibenden Lebensrhythmus
– wenig bis gar keine Genussgifte

Ernährungsumstellung

Neben einer langfristigen Ernährungsumstellung mit vielen Basenbildnern ist auch eine Umstellung unserer Einstellung zur Bewegung sehr wichtig.

Folgen einer säurereichen Ernährung

Ein ständiger Überschuss an Säurebildnern führt im Laufe der Jahre sogar zu einem Mineralstoffmangel, weil die Puffer an denen die Säuren gebunden werden sind unsere Mineralstoffe. Ganz klar liegt hier auch unser Problem, denn unsere Pufferzonen sind nicht dafür gedacht auf Dauer die ganzen Säurebildner an sich zu binden.

Sie haben andere wichtige Funktionen im Körper wie z. B das Mineral Calciumphosphat (wichtig für die Härte der Knochen) oder Bikarbonate (machen den Bauchspeichel basisch damit die Enzyme die volle Wirkung erzielen können). Langfristig leiden dadurch leider unsere Körperfunktionen.

Grundsätzlich dürfen Säuren aber nicht nur als schlecht angesehen werde, denn das Verhältnis im Körper muss stimmen. Im Gleichgewicht ist unser SäurenBasenhaushalt wenn der Anteil an basischen Lebensmitteln mit 80 % überwiegt. Menschen die sowieso schon einen schwachen Stoffwechsel haben lagern den Überschuss an Säuren sogar im Bindegewebe ab, das sieht man z.B. an Cellulite. Solange wir aber immer erneut zu viele Säurebildner zu uns nehmen können die Depots im Bindegewebe nicht abgebaut werden.